Ich treffe Pascal Dulex vor der FREITAG Fabrik. Er kurvt gut gelaunt mit einem Faltvelo mit vorne angebrachtem Rucksack um die Ecke. Es herrscht ein geschäftiges Treiben im Industriequartier von Oerlikon. Paletten werden verschoben, Material aus- und eingeladen – alles begleitet vom unvergleichlichen Planengeschmack, der die Produkte von FREITAG begleitet.
Wir spazieren in der Folge durchs Quartier, vorbei an Gärten und landen ziemlich schnell im Grünen. Mir fällt auf in unserem Gespräch, wie Pascal als Schnelldenker Zusammenhänge analysieren und erläutern kann und wie er offenbar die holokratische Sprache verinnerlicht hat. So spricht er immer wieder von Rollen und Kreisen und den Menschen darin, wenn er über die Organisation spricht, welche er nun schon über zehn Jahre mitgestaltet.
Auf unserem Spaziergang gehen wir unter anderem folgenden Themen nach:
-
Wie gestaltet man eine Organisationskultur?
-
Warum war die Suche nach der passenden Organisationsform ein langwieriger Prozess? Was war dabei der Treiber?
-
Wie hat FREITAG die organisationale Transformation bisher gemeistert?
-
Wie geht FREITAG mit der Diversität ihrer Mitarbeitenden um?
-
Was bleiben grosse Herausforderungen in der Selbstorganisation?
-
Was unternimmt FREITAG für das Wohlbefinden seiner Mitarbeitenden?
-
Wie geht FREITAG mit dem Thema Überidentifikation um?
Ich treffe Monika Swysen im Schulhaus Grüze 6 in Dübendorf. Sie ist seit dreizehn Jahren als Schulleiterin an der Sekundarschule Dübendorf-Schwerzenbach tätig. Auf unserem Spaziergang der Glatt entlang wollen wir ein bisschen in den Mikrokosmos der Schule hineinschauen. Und uns natürlich fragen, wie man darin gesund und munter bleibt , in welcher Rolle auch immer man ist. Und natürlich speziell auch auf die Rolle der Schulleitung eingehen. Wir gehen in unserem Gespräch unter anderem folgenden Themen nach:
-
Wie bleibt man gesund in der anspruchsvollen Tätigkeit als Schulleiter*in?
-
Welche Führungsgrundsätze können wichtig sein, um langfristig erfolgreich zu arbeiten an einer Schule?
-
Sind Lehrpersonen schwierig zu führen?
-
Wie sorgt man für eine wertschätzende Kultur an einer Schule – für alle Beteiligten?
-
Wie geht es den heute Lehrpersonen gesundheitlich? Hat sich dies verändert in den vergangenen Jahren?
-
Was sind die aktuellen Herausforderungen in der Arbeit mit Jugendlichen an der Schule?
-
Wie geht es den Jugendlichen heute? Ist die Arbeit mit mit ihnen an der Schule anspruchsvoller als früher?
Ich treffe Patrick Weibel in Schafisheim im Aargau. Dort, wo mehrere tausend Mitarbeitende dafür sorgen, dass die Gestelle täglich voll sind in den Coop Filialen. Patrick Weibel ist Leiter BGM von Coop Schweiz und begleitet mich auf meinem Spaziergang. Vor seiner jetzigen Tätigkeit war er rund 16 Jahre in verschiedenen Funktionen bei der CSS Krankenversicherung.
Wir gehen in unserem Gespräch unter anderem folgenden Fragen nach:
-
Wie können Erfahrungen aus der sozialen und beruflicher Integration genutzt werden für die Tätigkeit in der betrieblichen Gesundheit?
-
Warum ist die Arbeit bei einer Versicherung eine gar nicht so trockene Materie?
-
Was ist Gesundheit und weshalb ist das Entwickeln einer gemeinsamen Sprache wichtig?
-
Wie bringt man gesundheitsrelevante Themen systematisch in einem grossen Unternehmen ein?
-
Braucht es ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)?
Wir treffen uns in Stettbach bei der Eawag. Auf unserem Spaziergang rund um das weitläufige Gelände der Organisation sprechen wir über den Aufbau der betrieblichen Gesundheit bei der Eawag und ihrem Weg zum Friendly Workspace. Dabei stechen zwei Faktoren besonders heraus – der Humor und die Haltung gegenüber den Menschen.
https://www.eawag.ch/de/
In den nächsten knapp 40 Minuten gehen wir u.a. folgenden Themen nach:
-
Was ist die Eawag für ein Betrieb?
-
Wie hat es an deinem Werdegang ausgesehen? Wie bist du hierhergekommen?
-
Und wo ist dein Herzblut drin? Was fasziniert dich oder was machst du am liebsten?
-
Was ist deine Aufgabe im BGM?
-
Was hast du auf dem Weg zum Label Friendly Work Space gelernt?
-
Was hat sich bei euch verändert?
-
Und auf diesem Weg hat es irgendwo Widerstand gegeben?
-
Wie hast du das Assessment erlebt?
-
Gibt es zwei, drei Dinge, die du Organisationen, welche ihr BGM weiterentwickeln wollen, als Anregung mitgeben kannst?
-
Was ist noch schwierig bei euch? Was könnte aus deiner Sicht noch besser funktionieren?
-
Was habt ihr für Aktivitäten, welche ihr gerade in der Zeit von Weihnachten macht?
-
Wie bleibst du in der Balance? Was machst du, um längerfristig gesund zu bleiben?
Viel Vergnügen!